Unter Sexsomnia versteht man eine Art Schlafstörung bei der der Betroffene scheinbar wach ist und sexuelle Handlungen vollführt. Nach dem Aufwachen erinnern sich diese Personen meist nicht mehr daran. Es sind sowohl Männer als auch Frauen davon betroffen, wenngleich es bei den Männern häufiger auftritt. Insgesamt ist ungefähr 1% der Weltbevölkerung davon betroffen.
Es wurden verschiedene wissenschaftliche Studien über dieses Phänomen des “sexuellen Somnambulismus” gemacht und dabei wurde folgendes herausgefunden:
Bei den Männern können während des REM-Schlafes (das ist die Phase, wo es zu starken Augenbewegungen während des Schlafes kommt) erotische Träume mit Erektion und Samenerguss, hervorgerufen durch Masturbation oder auch ohne, auftreten. Sollte es zur Masturbation kommen, weiss der Betroffene aber am nächsten Morgen nichts mehr von seinen nächtlichen Handlungen, da er sich in einem Tiefschlaf befand…
Bei den Frauen erweitern sich die Gefässe des Beckens, die Vagina wird feucht und erotische Träume treten auf. Einige kommen sogar zum Orgasmus.
Was passiert bei Sexsomnia?
Sexuelle Handlungen während des Schlafes können also folgende sein: Masturbation, Geschlechtsverkehr, Verbalisierung von erotischem Verhalten, sexuelle Gewaltanwendung und andere Arten von automatischen, unterbewussten Verhalten.
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